Glossar-Artikel L

Lagerreinigung

Alle Pellets verursachen durch Transport und Befüllung Feinstaub im Lager, was zum Ausfall der Heizanlage führen kann. Daher empfehlen Experten alle zwei bis drei Jahre eine Lagerreinigung.  

Lagerung von Pellets 

Es gib viele Möglichkeiten Pellets zu lagern. Entscheidend für die Wahl der Pelletslagerung sind vor allem die Gegebenheiten des Hauses. Wie Sie Pellets richtig lagern

Lignin  

Lignin ist ein Bindemittel, das alle holzartigen Pflanzen in sich tragen. Es verbindet deren Zellulosestrukturen und macht sie formstabil und widerstandsfähig. Auch Pellets werden nach dem Pressen durch das Lignin zusammengehalten. Um die Festigkeit noch zu erhöhen, wird den Pellets während der Produktion etwas pflanzliche Stärke beigemischt. 

Die rötlich-braune Lignin-Substanz ist der eigentliche Füll- und Verholzungsstoff der Pflanze, der durch seine quellende, verklebende und versteifende Wirkung für die Druckstabilität der Pflanze verantwortlich ist. So sorgt ein hoher Ligningehalt dafür, dass der Spross einer Pflanze auch bei einem nachlassenden Wasserdruck aufrecht stehen bleibt und abtrocknen kann, wie beispielsweise bei Halmen reifer Getreidepflanzen. Holzartige Biomassen weisen wesentliche höhere Ligninanteile als junge Pflanzen auf und sind daher widerstandsfähiger und stabiler. Der Ligningehalt variiert je nach Biomasseart und auch innerhalb der Pflanze. Die höchsten Ligninwerte sind im innersten eines Baumstammes, in Nadelholzästen und Rinde zu finden. Der natürliche Ligninabbau beginnt mit der Ernte/Fällen des Baumes und kann durch äußere Faktoren beschleunigt werden wie z.B. UV-Licht, Wärme, Feuchtigkeit. Aus diesem Grund ist es wichtig, die frischen Rohstoffe für die Pelletproduktion schnell und frisch zu verarbeiten.

Quelle: Pellets als Energieträger Stefan Döring)