Pelletöfen | Pelletofen

Grundsätzlich unterscheiden sich Pelletöfen von Holz- oder Ölöfen in der Art der Befeuerung. Anstelle von Scheitholz, Kohle, Briketts oder Heizöl, werden im Pelletofen sogenannte Pellets verbrannt, die aus naturbelassenem, gepresstem Holz bestehen.

Über den Aufbau des Pelletofens

Der Aufbau eines Pelletofens ähnelt dem von Stahl- und Kaminöfen. Zur Wärmedämmung und Wärmeerhaltung sind Pelletöfen mit Specksteinen oder keramischen Kacheln verkleidet.

Für eine dauerhafte Befeuerung ist ein Pelletofen mit einem Vorratstank ausgestattet, der an eine Förderautomatik angeschlossen ist. In der Regel wird der Brennstoff von Hand eingefüllt. Aufgrund der hohen Schüttdichte der Holzpellets kann eine relativ große Brennstoffmenge eingefüllt werden, ca. 20 bis 50 kg. Der tägliche Pelletbedarf beträgt z.B. bei einer mittleren Feuerungsleistung von 1kW und einer Brenndauer von 24 Stunden etwa 5 kg. Somit genügt dieser Vorrat für ca. 1-4 Tage.  

Im Innern des Pelletofens befindet sich eine Brennmulde mit einem Zünddraht. Hier werden die Pellets unter Zufuhr von Frischluft gezündet. Das Gebläse für die Frischluftzufuhr ist nahezu lautlos und sorgt dafür, dass die Pellets ohne großen Ascheanteil und CO2-neutral verbrennen.

Über ein Display werden die Fördermengen bestimmt und die benötigten Raumtemperaturen eingegeben. Wird die Raumtemperatur erreicht, schaltet der Pelletofen automatisch ab. 

Über eine elektronisch steuerbare Förderschnecke werden die Pellets in einem Steigrohr bis zur Öffnung einer Fallstrecke gefördert, über welche sie in eine Brennschale gelangen. Das erste Anzündfeuer erfolgt meist mittels einer elektrischen Zündung. Dort wird im Brennschalenboden Luft zugeführt. Den Brennvorgang können Sie bei einem Pelletofen durch eine feuerfeste Sichtscheibe beobachten.

Augen auf beim Pelletkauf

wohl und warm Pellets eignen sich besonders gut für alle Arten von Pelletöfen. Diese Pellets aus Deutschland erfüllen nicht nur die vorgeschriebenen Qualitätsvorschriften nach DINplus und ENplusA1, sondern übertreffen diese sogar in den wichtigsten Qualitätsparametern wie z.B. Abrieb, Restfeuchte oder Aschegehalt. Das bedeutet für den Ofenbesitzer weniger Feinstaub und eine längere Lebensdauer des Pelletofens.     

(Quellenangaben: U.a. Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V.)