Glossar-Artikel Z

Zusatzstoffe

Zusatzstoffe, auch Presshilfsmittel oder Additive genannt, dienen dazu die Holzpellet-Qualität (z.B. Verbesserung der mechanischen Festigkeit) zu erhöhen, Emissionen zu reduzieren oder die Herstellung  effizienter zu gestalten. Gemäß der Gütesiegel ENplus-A1 und DINplus sind Zusatzstoffe nur bis zu einem Anteil von 2% der Gesamtmasse der Pellets zulässig. Die ENplus schreibt darüber hinaus vor, dass der Anteil in der Produktion auf 1,8 Ma-% begrenzt, der Anteil an Zusätzen nach der Produktion (z.B. Öle) auf 0,2 Ma-% der Pellets begrenzt sein. Als Zusatzstoffe kommen Maistärke, Getreidemehle und dergleichen zum Einsatz. Sie müssen aus verarbeiteten oder unveränderten Produkten aus der Land- oder Forstwirtschaft stammen.

Zertifizierungen

Die große Anzahl der Holzpellet-Anbieter und Marken auf dem Markt können für einen Verbraucher sehr verwirrend sein. Als Entscheidungs- und Orientierungshilfe gibt es daher verschiedene Zertifizierungen bzw. Normen für Pellets. DINplus und ENplus sind Mindestnormen für die Pelletqualität. Die wichtigsten Qualitätsparameter sind Abrieb, Restfeuchte und Aschegehalt. Bei der ENplus-Zertifizierung wird zusätzlich der gesamte Herstellungsprozess vom Rohstoff bis zur Anlieferung beim Kunden überprüft. Einige wenige Pellethersteller sind zusätzlich PEFC zertifiziert. Das bedeutet, dass sie ausschließlich Holz aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern verwenden.

wohl und warm Pellets sind DINplus, ENplusA1 und PEFC zertifiziert. Darüber hinaus haben unsere Pelletwerke die GUTcert Zertifizierung. Diese ist freiwillig und optimiert das Energiemanagement, um Energiekosten und CO²-Emissionen zu senken.