Glossar-Artikel C

Cellulose - Lignin  

Die Cellulose bildet die Gerüstsubstanz der Pflanzen und ist Grundsubstanz der unverholzten Zellwand. Cellulose ist nicht wasserlöslich, wirkt aber wasseraufnehmend. Cellulose gibt der Biomasse aufgrund ihres  molekularen Aufbaus eine hohe Formstabilität. Beim Holz un den meisten anderen biogenen Rohstoffen ist die Zugfestigkeit (Cellulosegehalt) im Mittel doppelt so hoch wie die Druckfestigkeit (Ligningehalt). Der Ligningehalt sorgt für die überaushohe Biegefestigkeit. Cellulosen werden zur Papier- und Dämmstoff-Herstellung aus Zellstoff und Holzschliff verwendet sowie in der Textil- Kosmetik- Lebensmittelindustrie eingesetzt.

CO2-Emissionen

Kohlendioxid wurde bereits im 19. Jahrhunderts von dem irischen Physiker John Tyndall als Treibhausgas erkannt. Durch energiebedingte Emissionen, also die Verbrennung fossiler Brennstoffe wie Kohle, Öl, Gas zur Stromerzeugung, in der Industrie, in Hausheizungen und im Straßenverkehr werden weltweit jedes Jahr weit über 30 Milliarden Tonnen CO2 freigesetzt.

Holzpellets als Energieträger sind damit in hohem Maße klimafreundlich. Es wird bei der Verbrennung nur so viel CO2 freigesetzt, wie der Baum beim Wachstum aufgenommen hat.

(Quelle: Pellets als Energieträger Stefan Döring, DEPI, unbekannte Quelle)