Pellets kaufen

Glossar-Artikel B

Biomasse - Biomasse für die Pelletproduktion

Als Biomasse wird die Gesamtheit in einem Lebensraum vorkommender, organischer Substanzen bezeichnet. Hierzu zählen auch biogene Brennstoffe, die zur energetischen Nutzung wie Strom, Wärme oder Kraftstoffe eingesetzt werden. Zu den biogenen Festbrennstoffen zählt holzartige Biomasse wie z.B. Industrierestholz, Wald- und Plantageholz, halmgutartige Biomasse aus Landwirtschaft und Gartenbau sowie Biomasse von Obst- und Gartenfrüchten. 

Da die biogenen Festbrennstoffe sehr unterschiedliche Brennstoffeigenschaften aufweisen, können für die Pelletproduktion nur ganz bestimmte Rohmaterialen verwendet werden. Pellets unterliegen strengen Normvorschriften, die einen störungsfreien Heizbetrieb sicherstellen sollen. 

Für die Produktion von Holzpellets für den Kleinverbrauchermarkt werden chemisch unbehandelte Industriehölzer (überwiegend Nadelholz) ohne Rinde verwendet, die beispielsweise als Resthölzer in Sägewerken oder aus der holzbe- und verarbeitenden Industrie in Form von Spänen, Holzmehl oder Kapphölzern anfallen. Die Rohstoffe für wohl und warm-Pellets werden sorgfältig von PEFC-zertifizierten Lieferanten ausgewählt.

Brennstoff-Qualität

Die Brennstoffqualität entscheidet über die Funktionstüchtigkeit der Pelletheizung. Für private Pelletheizungen werden zertifizierte Qualitäts-Pellets nach ENplus A1 empfohlen.  Noch mehr Sicherheit beim Heizen bieten Holzpellets, die die Normvorschriften in den wichtigsten Kriterien wie Aschegehalt, Feinanteil sowie Ascheerweichungstemperatur übertreffen. (Quelle: Pellets als Energieträger Stefan Döring)

Briketts zum Heizen

Holzbriketts gibt es in verschiedenen Formen. So kann das Holzbrikett rund, rechteckig oder achteckig sein. Manche Holzbriketts haben ein Loch in der Mitte, andere nicht. Meist haben die mit Loch eine stärkere Flammenbildung, bilden dafür aber weniger Glut aus. Die Form der Holzbriketts hat jedoch kaum Einfluss auf die Heizeffizienz.

Der Heizwert von Holzbriketts liegt im Bereich von ca. 4,2 bis 5,0 KW/h je Kg. Dies kommt durch die hohe Verdichtung sowie durch den sehr geringen Wassergehalt der Holzspäne. Diese liegt in der Regel unter 10 Prozent. Nur zum Vergleich: Zwei Jahre lang getrocknetes Brennholz hat einen Wassergehalt von ungefähr 15-20 Prozent.

Durch den hohen Brennwert der Holzbriketts und deren einheitliche Form eignen sie sich bestens für Kaminofenbesitzer, die nur wenig Platz haben. So kann eine Tonne Holzbriketts bis zu vier Schüttraummeter Stückholz ersetzen. Ein weiterer Vorteil von Holzbriketts ist die geringe Aschebildung im Ofen. So bildet ein gutes Holzbrikett weniger als ein Prozent Asche.


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