Glossar-Artikel A

Abrieb

Der Abrieb entsteht durch mechanische Belastungen der Holzpellets wie z.B. beim Einblasen, Einlagern, durch Schütten oder durch den Transport. Der Abrieb sollte bei Pellets so gering wie möglich sein. Der Abrieb sagt etwas über die Festigkeit der Pellets aus:  Je fester die Pellets bzw. je geringer der Abrieb, desto weniger störungsanfällig ist die Pelleheizanlage. Der Abriebwert von wohl und warm-Pellets liegt unter 1,5 %.

Anlagen / Anlagen-Kurzcheck

Der Anlagen-Kurzcheck ist ein kostenloser Service von wohl und warm. Dieser Service kann gleichzeitig mit der Pelletbestellung mit dazu geordert werden. Der Anlagen-Kurzcheck beinhaltet eine schnelle Überprüfung des Pelletkessel und das Pelletlagers, um auf augenscheinliche Mängel hinzuweisen. Der Anlagen-Kurzcheck ist nicht zu verwechseln mit einer professionellen Wartungsleistung, die von einem ausgebildeten Heizungsmonteur fachmännisch auszuführen und kostenpflichtig ist.  

Ascheschmelzverfahren/Ascheerweichungstemperatur

Bei hohen Temperaturen treten im Glutbett physikalische Veränderungen der Asche auf und es kommt zum Verkleben bis zum Aufschmelzen der Asche. Dieses Erweichungsverhalten von Aschen hängt von der Zusammensetzung der Asche und somit vor allem vom den Bestandteilen im Brennstoff ab. Je niedriger die Ascheerweichungstemperatur von Pellets bzw. des darin enthaltenen Ascheanteils liegt, desto früher beginnt die unerwünschte Schlackenbildung. Also je höher die Ascheerweichungstemperatur desto besser. Zur Erreichung der ENplusA1-Qualität darf die Asche von Pellets erst bei mehr als 1.200 °C schmelzen. wohl und warm-Pellets erfüllen diese Vorgaben.

(Quelle: Pellets als Energieträger, Stefan Döring, Qualitätsmanagement wohl und warm)