Pelletpreise

Die Pelletpreise sind jahreszeitlichen Schwankungen unterworfen. In den Sommermonaten von April bis August sind die Holzpelletpreise meist günstiger als in den kühleren Monaten. Um Energiekosten zu sparen, nutzen viele Verbraucher die günstigen Sommerpreise für Holzpellets und füllen ihr Lager auf.

Aber auch regional gibt es Preisunterschiede. In der Regel sind Holzpellets im Süden Deutschland günstiger als im Norden oder Osten. Das liegt daran, dass dort mehr Pelletheizungen im Einsatz sind und mehr Pelletproduzenten und -händler um die Pelletkunden  konkurrieren.

Wie sich der Pelletpreis zusammensetzt

Der Pelletpreis bildet sich aus verschiedenen Faktoren und hängt vor allem vom Rohstoffpreis ab. Steigt der Rohstoffpreis, steigt auch der Holzpelletpreis. Rund 35 Prozent des Preises geht zu Lasten des Rohstoffs. Ungefähr 30 Prozent entfallen auf die eigentliche Herstellung und Qualitätssicherung in der Pelletierung. 20 Prozent sind Lager- und Logistikkosten.

Da unsere Wälder nachhaltig bewirtschaftet werden, der Rohstoff also ständig nachwächst, ist damit zu rechnen, dass auch in Zukunft die Pelletpreise stabil bleiben.
Im Vergleich zu fossilen Energieträgern wie Heizöl und Erdgas sind die Pelletpreise nicht nur seit Jahren durchschnittlich deutlich günstiger, sondern auch preisstabiler.
Der DEPI veröffentlicht monatlich eine sehr übersichtliche Statistik über die Pelletpreis-Entwicklung auf dem Energiemarkt.

Quelle: DEPV, DEPI

Holzpelletspreise sind besser planbar

Die relativ konstanten Werte bei der Pelletpreis-Entwicklung schätzen besonders die Eigenheimbesitzer, da sich dadurch Energiekosten und eventuelle Neuinvestitionen oder Modernisierungen für das Haus besser kalkulieren lassen. Aber auch immer mehr Unternehmen, öffentliche Einrichtungen, Städte und Kommunen setzen auf Pelletwärme. Die günstigeren Holzpelletpreise schonen das Budget und der moderne Biobrennstoff sorgt für ein innovatives Image.

Wie und wo man am besten Holzpellets bestellt

Viele Pellethändler und Pellethersteller bieten ihren Kunden die Möglichkeit, ihre Holzpellets telefonisch zu bestellen oder mit Hilfe eines Online-Formulars. Das Formular ist dafür besonders gut geeignet, da der Pelletpreis auf der Basis des Postleitzahlen-gebietes schnell ermittelt werden kann. Steht der Pelletpreis fest, erhält der Kunde sofort ein Angebot über den entsprechenden Holzpelletpreis, der je nach Region variieren kann.

Nicht alle Pelletheizer achten ausschließlich auf den Pelletpreis. Auch die Qualität und die Herkunft der Holzpellets spielt bei den Verbrauchern eine große Rolle. Beim Einkauf der kleinen Holzpresslinge lohnt es sich daher für den Verbraucher, genauer hinzusehen. Hier können Qualitätssiegel dem Verbraucher Orientierung geben.

Seit 2010 besteht eine europaweit gültige Norm für die Qualität von Holzpellets.
Neben einem bestimmten Mindestheizwert gelten auch besondere Anforderungen an Größe und Durchmesser der Pellets. Aber auch niedrige Werte von Abrieb und Aschegehalt sind wichtige Qualitätsmerkmale. Zur Sicherung dieser Vorgaben gibt es zwei Zertifikate: ENplus und DINplus. Besonders nachhaltig sind Pellets dann, wenn diese auch das PEFC-Gütesiegel haben.  Der Pelletpreis liegt dann oft im Vergleich etwas höher, aber so kann der Verbraucher sicher sein, dass er mit ökologisch einwandfreien Pellets heizt und störungsfrei durch den Winter kommt.